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ARTE-Dokumentation: E.T.A. Hoffmanns fantastisches Berlin
Für die deutsch-französische Kulturproduktion Stadt Land Kunst entstand der dokumentarische Beitrag „E.T.A. Hoffmanns fantastisches Berlin“. Im Mittelpunkt steht Berlin als Lebens-, Arbeits- und Inspirationsort E.T.A. Hoffmanns – jene Stadt, in der sich für den Schriftsteller, Komponisten, Zeichner und Juristen Wirklichkeit und Phantasie auf besondere Weise miteinander verbanden.
Bernd Hesse wirkte als Schriftsteller und Literaturwissenschaftler an dem Beitrag mit. Die Dreharbeiten in Berlin fanden unter der Leitung des Regisseurs Heinz Cadera statt. Gemeinsam mit dem Kamerateam führte der Weg zu zentralen Schauplätzen aus Hoffmanns Berliner Leben.
Hoffmann als Richter – das ehemalige Kammergericht
Eine Station der Dreharbeiten war das ehemalige Kammergericht, an dem Hoffmann als Richter tätig war. Das historische Gebäude beherbergt heute das Jüdische Museum Berlin. Hier verband sich Hoffmanns juristische Tätigkeit auf besondere Weise mit seinem literarischen Werk.
Vor der Kamera sprach Bernd Hesse hier über einen der bemerkenswertesten Konflikte in Hoffmanns Leben: die sogenannte Meister-Floh-Affäre. Als Mitglied der Immediat-Untersuchungskommission hatte Hoffmann die Methoden der preußischen Demagogenverfolgung aus unmittelbarer Anschauung kennengelernt. In seinem Meister Floh verwandelte er diese Erfahrungen in Literatur und karikierte in der Figur des Hofrats Knarrpanti die obrigkeitsstaatliche Ermittlungswillkür seiner Zeit.
Hinter Knarrpanti war Hoffmanns Gegenspieler Karl Albert von Kamptz zu erkennen. Die beanstandeten Passagen des Werkes wurden beschlagnahmt und unterdrückt. Erst 1908 erschien der Meister Floh in einer von Hans von Müller herausgegebenen Ausgabe erstmals vollständig.
Hoffmanns letztes Berlin – Lutter & Wegner
Von Hoffmann, dem Richter, führten die Dreharbeiten weiter zu Hoffmann, dem Künstler. Am Gendarmenmarkt, an der Stelle des heutigen Restaurants Lutter & Wegner, stand das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Wohnhaus, in dem Hoffmann während seiner letzten Berliner Jahre lebte.
Hier sprach Bernd Hesse über jene Jahre, in denen Hoffmanns literarische Phantasie noch einmal eine außerordentliche Schaffenskraft entfaltete. Sein dritter Berliner Aufenthalt wurde zu seiner letzten und zugleich zu einer besonders produktiven Lebensphase.
Auch Hoffmanns Musik gehörte zu diesem Berlin. Seine romantische Oper Undine wurde im damaligen Schauspielhaus aufgeführt. Als das von Carl Gotthard Langhans errichtete Theater 1817 abbrannte, musste Hoffmann miterleben, wie der Ort eines seiner größten musikalischen Erfolge in Flammen aufging. Eine weitere Aufführung seiner Undine erlebte er zu Lebzeiten nicht mehr.
Romantik und Phantasie
Die Gespräche vor der Kamera gingen über einzelne biographische Stationen hinaus. Bernd Hesse sprach auch über das, was ihn an der Romantik und an Hoffmann bis heute fasziniert: den Widerstand gegen die Vorstellung einer Welt, die sich restlos durch Vernunft, Technik und eindeutige Erklärungen erfassen lässt.
Hoffmanns Literatur öffnet hinter der sichtbaren Wirklichkeit immer wieder eine zweite. Das Vertraute kann plötzlich rätselhaft, das scheinbar Vernünftige phantastisch und das Phantastische auf eigentümliche Weise wirklich werden.
So verbanden die Dreharbeiten Hoffmanns Biographie mit dem heutigen Berlin: den Juristen mit dem Schriftsteller, den historischen Ort mit der Literatur und die sichtbare Stadt mit jener phantastischen Welt, die Hoffmann hinter ihr entdeckte.
„Durch die Hölle!“ bei „Täter – Opfer – Polizei“ im rbb
Für die Sendung „Täter – Opfer – Polizei“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) entstand ein Beitrag über Bernd Hesse, seine Arbeit als Strafverteidiger und sein Buch „Durch die Hölle! Wahre Kriminalfälle“.
Mit dem Filmteam des rbb verabredete sich Bernd Hesse zunächst in seiner Kanzlei in Frankfurt (Oder), wo die ersten Aufnahmen entstanden. Von dort führte der Weg zu weiteren Drehorten, die unmittelbar mit seiner anwaltlichen Tätigkeit verbunden waren: zur Polizei und schließlich zum Landgericht Frankfurt (Oder).
Dreharbeiten mit dem rbb am Landgericht Frankfurt (Oder).
Die Ankündigung der Sendung
Der rbb kündigte den Beitrag in „Täter – Opfer – Polizei“ als Buchtipp an. Im Mittelpunkt stand dabei die besondere Perspektive eines Strafverteidigers auf authentische Kriminalfälle und auf die Grenzen und Möglichkeiten der Strafverteidigung.
„Täter – Opfer – Polizei“
Uwe Madel moderierte den Beitrag in der rbb-Sendung „Täter – Opfer – Polizei“. Bernd Hesse berichtete darin als Strafverteidiger über seine Arbeit, über Strafverfahren und über die Möglichkeiten und Grenzen der Verteidigung.
Uwe Madel moderiert „Täter – Opfer – Polizei“.
In den Aufnahmen aus der Kanzlei sprach Bernd Hesse darüber, welche Bedeutung die Strafverteidigung für ein rechtsstaatliches Strafverfahren besitzt. Dabei ging es um die tägliche Arbeit des Strafverteidigers ebenso wie um den Umgang mit schweren Kriminalfällen. Immer wieder nahm Hesse Bezug auf sein Buch „Durch die Hölle!“ und die darin geschilderten authentischen Fälle.
Bernd Hesse im Gespräch über Strafverteidigung, Strafverfahren und „Durch die Hölle!“.
„zibb – zuhause in berlin & brandenburg“
Zu seinen Büchern und zu seiner Tätigkeit als Strafverteidiger war Bernd Hesse wiederholt zu Fernsehsendungen eingeladen. Auch im Vorabendmagazin „zibb – zuhause in berlin & brandenburg“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) war er zu Gast.
Vor der Sendung hieß es zunächst warten. Nach dem Besuch in der Maske ging es in den Wartebereich, bevor die Aufnahmen im Studio begannen.
In der Sendung berichtete Bernd Hesse über einige seiner Strafrechtsfälle und über seine Arbeit als Strafverteidiger. Zur Sprache kamen dabei auch authentische Kriminalfälle, die später Eingang in seine Bücher fanden.
Ein Einspieler führte unmittelbar in die anwaltliche Praxis: Bernd Hesse war darin im Gerichtssaal zu sehen. Im anschließenden Studiogespräch ging es um Strafverfahren, die Arbeit des Strafverteidigers und die Verarbeitung authentischer Fälle in seinen Büchern.
Radio
Immer wieder ist Bernd Hesse auch in Radiointerviews und Gesprächen zu hören, in denen er über seine Arbeit als Schriftsteller, Krimiautor und Jurist berichtet. Hinzu kommen sowohl kurze Lesungen zu seinen Büchern als auch abendfüllende Programme.
Deutschlandfunk Kultur
Rundfunk Berlin-Brandenburg – Antenne Brandenburg
BB RADIO
Lesung bei pure fm
Radio Oderwelle
Frankfurter Kulturfreitag
Beim Frankfurter Kulturfreitag von Radio Oderwelle und Oder-Spree Fernsehen war Bernd Hesse mit Lesung und Gespräch zu Gast.