Bernd Hesse

Novellen und Erzählungen

Das Notizbuch

Zu den frühen Novellen Bernd Hesses gehört Das Notizbuch, eine Kriminalnovelle, die im April 2004 in der Zeitschrift Maskenball – Zeitschrift für Kunst, Kultur und Literatur erschien. Die Veröffentlichung erfolgte unter dem Pseudonym Michael Boz.

Die Novelle entstand im Zusammenhang mit einem Preisausschreiben. In der Form eines Gerichtsberichts erzählt sie von einem Strafprozess vor dem Kriminalgericht Berlin-Moabit und verbindet damit bereits literarisches Erzählen mit der Welt des Rechts.

Maskenball Ausgabe 60 vom April 2004
Maskenball – Zeitschrift für Kunst, Kultur und Literatur, Ausgabe 60, April 2004. Auf dem Titel wird die Novelle Das Notizbuch unter dem Pseudonym Michael Boz angekündigt.
Erste Seite der Novelle Das Notizbuch
Erste Seite der Novelle Das Notizbuch in Maskenball, Ausgabe 60, April 2004.

Zwanzig Jahre später: Der Preis

Mehr als zwanzig Jahre später griff Bernd Hesse die Entstehungsgeschichte dieser frühen Novelle noch einmal literarisch auf. Für eine zum 78. Geburtstag von Prof. Dr. Christa Ebert zusammengestellte Festschrift entstand 2025 die Anekdote Der Preis.

Darin erinnert er sich mit humorvoller Distanz daran, wie er als Student nach einer Vorlesung über Erzähltheorie der Professorin sein Manuskript einer Kriminalnovelle vorlegte. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung des jungen Autors, mit Das Notizbuch bei einem Literaturwettbewerb erfolgreich zu sein – und die Begegnung mit seiner Professorin, die später Zweitgutachterin seiner literaturwissenschaftlichen Dissertation über E. T. A. Hoffmann wurde.

Erste Seite der Anekdote Der Preis von Bernd Hesse
Erste Seite von Der Preis (2025), einer Anekdote zum 78. Geburtstag von Prof. Dr. Christa Ebert.

Dr. Klindworth – Im Dienste vieler Majestäten oder: Der Spion, der zu spät kam

Zu einem literarischen Wettbewerb rund um das Grafische Gewerbe hatte der FDI Berlin im Jahr 2022 Autorinnen und Autoren aus Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland eingeladen. Gesucht wurden literarische Arbeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Welt des grafischen Gewerbes auseinandersetzen.

Bernd Hesse war mit seiner Erzählung Dr. Klindworth – Im Dienste vieler Majestäten oder: Der Spion, der zu spät kam unter den ausgewählten Autoren. Die Erzählung wurde in die aus dem Wettbewerb hervorgegangene Anthologie Worte wandeln sich – Eine Anthologie rund um das Grafische Gewerbe aufgenommen.

Anthologie Worte wandeln sich
Worte wandeln sich – Eine Anthologie rund um das Grafische Gewerbe.
Inhaltsverzeichnis der Anthologie Worte wandeln sich
Inhaltsverzeichnis der Anthologie mit Bernd Hesses Erzählung Dr. Klindworth – Im Dienste vieler Majestäten oder: Der Spion, der zu spät kam.
Erste Seite der Erzählung Dr. Klindworth von Bernd Hesse
Erste Seite der Erzählung Dr. Klindworth – Im Dienste vieler Majestäten oder: Der Spion, der zu spät kam.

Literarischer Abend zum Wettbewerb

Im Zusammenhang mit dem Literaturwettbewerb und der Veröffentlichung der Anthologie fand in Berlin ein literarischer Abend statt, bei dem verschiedene Autorinnen und Autoren ihre Arbeit vorstellten und mit dem Publikum ins Gespräch kamen.

Bernd Hesse berichtete dabei über seine Arbeit als Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Strafverteidiger. Im Gespräch mit der Moderatorin Brigitte Menge und dem Publikum gab er Einblicke in seine unterschiedlichen Arbeitsfelder und deren Verbindung mit seinem literarischen Schreiben.

Zeitschriftenartikel über den literarischen Abend zum Literaturwettbewerb
Bericht über den literarischen Abend im Zusammenhang mit dem Literaturwettbewerb und der Veröffentlichung der Anthologie Worte wandeln sich.
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